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Schweizer Rundfunk: Streichkonzert bei Konzertaufzeichnungen

Sparmassnahmen wirken sich auf Kulturangebot in Radio und Fernsehen aus

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) passt sein Programm im Bereich Kultur an. Grund dafür sind Sparmaßnahmen aufgrund rückläufiger Werbeeinnahmen sowie ein neues digitales Konzept, das die mobile sowie orts- und zeitunabhängige Nutzung erleichtern soll. Insgesamt sollen mit der Änderung 16 Millionen Franken (rund 14,7 Millionen Euro) eingespart werden.

Sowohl in Radio als auch im Fernsehen wird die Anzahl der Konzertaufzeichnungen um 30 Prozent reduziert, unter anderem im Bereich der klassischen Musik. Dieser wird bereits seit längerer Zeit kontinuierlich abgebaut: Im Jahr 2010 gab es rund 200 klassische Konzertaufnahmen, 2019 nur noch 79. Ferner wird mehreren Kulturredaktionen das Budget gekürzt. Einige Programme sollen künftig früher starten, andere dafür gestrichen werden. Neue Formate soll es stattdessen in den Bereichen Wissen, Dokumentation, Philosophie, Fiktion und Kulturberichterstattung geben. Diese sollen sich vor allem an Menschen unter 45 Jahren richten. Nach Angaben des SRF liegen derzeit mehr als ein Dutzend Pläne vor, um bestehende Sendungen anzupassen oder neue Konzepte zu erarbeiten. Darüber hinaus werden neun Stellen gestrichen: In der Abteilung Kultur gehen 20 Vollzeitjobs verloren, dafür gebe es mit den neuen Angeboten bald elf neue, so der SRF zu den Veränderungen.


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