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Franz Liszt Klavier-Wettbewerb verschoben

Durchführung im März 2021 geplant

Der Internationale Franz Liszt Wettbewerb für Junge Pianisten wird aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht stattfinden. Die Veranstalter haben die sechste Ausgabe des Wettbewerbs, die ursprünglich im Oktober 2020 stattfinden sollte, auf Mitte bis Ende März 2021 verschoben. Die Anmeldefrist wurde entsprechend dem neuen Datum bis November verlängert, zum neuen Termin soll der Wettbewerb dann wie geplant an der Weimarer Musikhochschule abgehalten werden. Sowohl Teilnehmer als auch Publikum sollen im März "wie gewohnt teilhaben" und vor allem anreisen können, hofft die Vizepräsidentin für Künstlerische Praxis an der Hochschule, Prof. Anne-Kathrin Lindig. Außerdem soll im Frühjahr auch eine öffentliche Konzertaufführung durch kleinere Besetzung möglich sein. Das Abschlusskonzert soll im kommenden Jahr im Großen Saal des Musikgymnasiums Schloss Belvedere stattfinden.

Als jüngster Wettbewerb der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar wurde der Internationale Franz Liszt Wettbewerb für Junge Pianisten im Jahr 2005 ins Leben gerufen. Sein Ziel ist es, dem hochbegabten instrumentalen Nachwuchs eine internationale Plattform zu bieten. Jahrzehntelang lebte und unterrichtete der Namenspatron des Wettbewerbs, Franz Liszt, in Weimar, zunächst in der Altenburg (1848 bis 1861), später dann in der ehemaligen Hofgärtnerei, dem heutigen Liszt-Haus (1869 bis 1886). Jeden Sommer scharte er eine auserwählte Gruppe junger Pianisten aus aller Welt um sich, denen er kostenlose Meisterkurse und unvergessliche Impulse gab.


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