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Christian Zacharias wird Ehrendirigent des George Enescu Philharmonic Orchestra

Amt gilt für Spielzeit 2020/21

Der deutsche Dirigent und Pianist Christian Zacharias wird Ehrendirigent des George Enescu Philharmonic Orchestra. Dies gab das Orchester in einer Pressemeldung bekannt. Den Ehrentitel des rumänischen Ensembles wird Zacharias in der Spielzeit 2020/21 tragen. Der Musiker, der gestern seinen 70. Geburtstag feierte, zeigte sich als Nachfolger von Sergiu Celibidache in Bukarest bewegt und dankte dem Klangkörper. Mit dem 1996 verstorbenen Musiker hatte Zacharias selbst in den 1970er Jahren zusammengearbeitet.

Christian Zacharias wurde 1950 im indischen Jameshedpur als Sohn deutscher Eltern geboren. Von 1961 bis 1969 studierte er an der Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Irene Slavin und zwischen 1970 und 1973 in Paris bei Vlado Perlemuter. Zacharias erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den ersten Preis beim Pariser Ravel-Wettbewerb, den Deutschen Schallplattenpreis und einen MIDEM Classical Award. Zacharias übernahm Engagements bei diversen Orchestern, unter anderem beim Los Angeles Philharmonic Orchestra, den Bamberger Symphonikern, der Dresdner Philharmonie und bei den Göteborger Symphonikern. Darüber hinaus wirkte er in verschiedenen Fernsehsendungen mit und produzierte Dokumentarfilme.

Das George Enescu Philharmonic Orchestra ist ein Orchester in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Es wurde 1868 von Eduard Wachman gegründet. Spielstätte des Klangkörpers ist seit seiner Eröffnung 1889 das Bukarester Athenäum. Heute spielt das Ensemble rund 300 Konzerte im Jahr. Chefdirigent ist derzeit Christian Badea.


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