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Aris Quartett gewinnt Borletti-Buitoni Trust Award

Frankfurter Streichquartett wird mit 30.000 Pfund unterstützt

Die Preisträger des Borletti Buitoni Trust 2020 stehen fest. Die mit 30.000 Pfund (rund 35.500 Euro) dotierten Hauptpreise der Organisationgehen an das deutsche Aris Quartet, Pianist Filippo Gorini und Violinist Alexi Kennedy. Mit einem Stipendium ausgezeichnet werden das Amatis Trio, das Trio Sora, der Bratscher Timothy Ridout aus Großbritannien und der italienische Percussionist Simone Rubino. Die Stipendien sind mit 20.000 Pfund (rund 23.700 Euro) dotiert. Mit den Auszeichnungen soll jungen Musikern auf ihren Karriereweg geholfen werden. Neben finanzieller Unterstützung stehen den Gewinnern Mitglieder der Organisation auch persönlich zur Seite.

Das Aris Quartett wurde 2009 an der Musikhochschule Frankfurt gegründet. Anna Katharina Wildermuth (Violine), Noémi Zipperling (Violine), Caspar Vinzens (Viola) und Lukas Sieber (Violoncello) erhielten dort ihre Ausbildung bei Prof. Hubert Buchberger. Derzeit rundet die Quartettformation ihre Studien bei Günter Pichler an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid ab. Das Ensemble war bei mehreren Wettbewerben erfolgreich, darunter der Internationale Johannes-Brahms-Wettbewerb, der Europäische Kammermusikwettbewerb, der Internationale August-Everding Musikwettbewerb, der Joseph Joachim Kammermusikwettbewerb, der Kammermusikpreis der Jürgen-Ponto Stiftung sowie der ARD Musikwettbewerb. Es wurde durch Stipendien des Deutschen Musikrats, der Anna-Ruths-Stiftung, der Fundación Albeniz, der Jeunesses Musicals sowie von Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert. 2018 bis 2020 gehörten die Musiker zu den BBC New Generation Artists und den ECHO Rising Stars. Zu den Kammermusikpartnern des Quartetts zählen unter anderem Jörg Widmann und Thorsten Johanns (Klarinette), Igor Levit und Evgenia Rubinova (Klavier) und das Vogler Quartett. Das Quartett trat bei zahlreichen Musikfestivals auf, etwa den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Festival quartetto d'archi in Reggio Emilia oder dem Harmos Festival in Porto, und konzertierte in verschiedenen internationalen Konzertsälen, darunter die Elbphilharmonie, die Alte Oper Frankfurt, das Concertgebouw Amsterdam, die Hamburger Laeiszhalle, die Wiener Hofburg, der Musikverein Wien, die Melbourne Town Hall, die Londoner Wigmore Hall, das Auditorium de Bordeaux sowie des Auditorio Sony in Madrid.


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