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Förderpreis für Violinistin Diamanda La Berge Dramm

Deutschlandfunk und Musikfest Bremen unterstützen Nachwuchskünstlerin

Der diesjährige "Förderpreis Deutschlandfunk" geht an die niederländisch-amerikanische Violinistin Diamanda La Berge Dramm. "Ob mit barockem oder zeitgenössischem Repertoire, stets erkundet sie die Klangmöglichkeiten ihres Instruments bis in die entlegenen Obertonspektren. Feinsinnig, expressiv und immer musikantisch ist ihr Zugang zur Musik, getragen von einer großen Natürlichkeit des Spiels.", so die Findungskommission zur Wahl La Berge Dramms. Verliehen wird die Auszeichnung im Rahmen des Musikfestes Anfang September.

Diamanda La Berge Dramm wurde 1991 in Amsterdam in eine US-amerikanische Familie geboren. Da ihre Eltern Musiker sind, begann sie im Alter von vier Jahren bereits das Geigespielen. Mit 13 Jahren spielte sie bei der Uraufführung von Louis Andriessens „Raadsels“ im Concertgebouw Amsterdam. Sie studierte am Konservatorium in Amsterdam bei Lex Korff de Gidts, am New England Conservatory in Boston bei James Buswell und Nicholas Kitchen, und am Königlichen Musikkonservatorium in Den Haag bei Vera Beths, ihren Abschluss machte sie 2015. Derzeit ist sie "Artist in Residence" beim Muziekgebouw Eindhoven. 2015 erhielt sie den Kerjes Prize, drei Jahre später den Dutch Classical Tour & Award.

Mit dem "Förderpreis Deutschlandfunk" werden seit 1998 Nachwuchskünstler geehrt. Er umfasst eine Studioproduktion für eine CD-Einspielung im Deutschlandfunk Kammermusiksaal in Köln sowie ein Engagement beim Musikfest Bremen. Vergangene Preisträger sind u. a. Julia Fischer, Kristian Bezuidenhout, Sophie Pacini und Jean Rondeau.


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