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Schubert-Wettbewerb Dortmund kürt die besten Liedduos

Erster Preis für Esther Valentin und Anastasia Grishutina

Der Internationale Schubert-Wettbewerb in Dortmund, der in diesem Jahr die besten Liedduos kürte, hat den mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis an die Mezzosopranistin Esther Valentin und die russische Pianistin Anastasia Grishutina vergeben. Letztere wurde auch als beste Liedpianistin ausgezeichnet. Als Erstplatzierte erhalten die beiden eine CD-Produktion sowie Konzertengagements. Den zweiten Platz mit einem Preisgeld von 8.000 Euro belegten der russische Bariton Mikhail Timoshenko und die bulgarische Pianistin Elitsa Desseva. Platz drei (5.000 Euro) ging an die Österreicherinnen Klaudia Tandl (Mezzosopran) und Gisela Jöbstl (Klavier). Den Publikumspreis in Höhe von je 2.000 Euro erhielten die Duos Valentin/Grishutina sowie Timoshenko/Desseva.

Esther Valentin wurde 1993 in Heidelberg geboren und spielte zunächst Cello und Trompete. Seit 2012 studiert sie Gesang bei Mario Hoff an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Ab 2014 war Valentin Stipendiatin der Liedakademie des Musikfestivals Heidelberger Frühling. Sie tritt vor allem im oratorischen Bereich auf, seit 2013 jedoch auch im Bereich Kunstlied. Ihr Repertoire reicht von der Renaissance bis zur Zeitgenössischen Musik.

Der Internationale Schubert-Wettbewerb in wurde 1987 in Dortmund als Klavierwettbewerb gegründet. Er findet seither alle zwei Jahre statt, seit 2009 wechseln sich Klavier- und Liedduo-Wettbewerbe ab. Der Wettbewerb soll jungen Künstlern die Möglichkeit geben, sich mit dem Werk Schuberts auseinanderzusetzen. Frühere Gewinner im Bereich Liedduo waren 2009 Tomasz Wija (Bariton) und David Santos (Klavier) und 2013 Samuel Hasselhorn (Bariton) und Takako Miyazaki (Klavier). 2018 traten 32 Duos aus 27 Ländern an. Die Jury bestand aus Julianse Banse, Olaf Bär, Ian Fountain, Stefan Heucke, Jan Philip Schulze, Deborah Polaski, James Taylor und Arnulf von Arnim, den Vorsitz hatte Ingeborg Danz.


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