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Pianistin Claire Huangci gewinnt Concours Géza Anda

Jong Hai Park und Sergej Tanin gewinnen weitere Preise

Die amerikanische Pianistin Claire Huangci hat den Schweizer Wettbewerb Concours Géza Anda gewonnen, der im Rahmen der Züricher Festspiele stattfand. Als Erstplatzierte erhielt sie zusätzlich den Mozart-Preis, gestiftet vom Kollegium Winterthur. Zweiter wurde der Südkoreaner Jong Hai Park, der dritte Platz ging an den Russen Sergej Tanin, welcher mit dem Publikumspreis noch eine weitere Auszeichnung erhielt. Auf ihren Gewinn folgt eine Konzerttour durch die Schweiz und Deutschland, sowie einzelne Konzerte in Frankreich, Brasilien und Griechenland.

Claire Huangci wurde 1990 im US-amerikanischen Rochester geboren. Im Alter von neun Jahren ihre Karriere mit Stipendien und Preisen, ein Jahre später folgte bereits ein Privatkonzert für Präsident Bill Clinton. 2006 wurde die Pianistin als bisher jüngste Künstlerin in die Yamaha Artist Services aufgenommen. Sie studierte am Curtis Institute of Music in Philadelphia und ab 2007 bei Arie Vardi an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Sie gewann den 1. Preis beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Darmstadt 2009 und beim Chopin-Wettbewerb in Miami 2010. 2011 erhielt sie als jüngste Teilnehmerin den 2. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. In Solorezitalen und als Partnerin internationaler Orchester wie dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart (unter Roger Norrington), dem Münchner Kammerorchester, dem China Philharmonic Orchestra sowie der Vancouver, Santa Fe und Moscow Radio Symphony konzertierte Claire Huangci bereits in international bedeutenden Konzertsälen wie derCarnegie Hall New York, der Tonhalle Zürich, dem Konzerthaus Berlin, dem Gasteig München, dem Gewandhaus Leipzig, der Salle Cortot, der Oji Hall Tokyo und der Symphony Hall Osaka sowie auf Festivals wie dem Kissinger Sommer, Verbier Festival, Menuhin Festival Gstaad, Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival und den Schwetzinger Festspielen. Ausgedehnte Konzerttourneen führen sie außerdem mit dem RSO Wien unter Cornelius Meister nach China und mit dem Nordlands Operan Symphony unter Elim Chan nach Schweden.

Der "Concours Geza Anda" wird alle drei Jahre in Zürich ausgetragen. Im Jahr 1979 wurde der in Erinnerung an den ungarischen Pianisten Geza Anda (1921-1976) ins Leben gerufene Wettbewerb erstmals durchgeführt. Vergangene Preisträger waren unter anderem Sergey Koudriakov aus Russland, Alexei Volodin aus Russland oder Filippo Gamba aus Italien.


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