Magazin: CD-Kritiken

CD-Kritiken

Im fast undurchdringlichen Dschungel aktueller Klaviermusik-Veröffentlichungen kann man sich heute nur noch mühsam zurecht finden. Welchen Tonträger es sich lohnt anzuschaffen, das sagt Ihnen unsere kompetente Redaktion.

Aktuelle Klaviermusik-Besprechungen:

Zur Plattenkritik... Wenig Emotion, Glanz und editorische Sorgfalt: Die um 1700 erstmals publizierte, in ihrem Umfang übersichtliche Cembalo-Musik dieser beiden Organisten, die am Hofe des Sonnenkönigs Louis XIV tätig waren, ist bereits in exzellenten Aufnahmen präsent, mit denen Yago Mahugo kaum konkurrieren kann.
(Dr. Hartmut Hein, 20.04.2019)
Zur Plattenkritik... Berauschend: Das Duo imPuls, das die berühmten Präludien Bachs in einem völlig anderen Licht präsentiert, geht mit dieser CD-Veröffentlichung ein revolutionäres Wagnis ein. Wer sich allerdings auf den ungewöhnlichen Klanggenuss einlässt, wird reich belohnt werden.
(Dr. Uta Swora, 19.04.2019)
Zur Plattenkritik... Liebe fürs Detail: Das Label Dux bringt eine gelungene Aufnahme der Chopin-Lieder op. 74 neu heraus.
(Anneke Link, 18.04.2019)
Zur Plattenkritik... Debussy, vom Zen-Buddhismus her neu gehört: Sheila Arnold gelingt eine hochmusikalische und spannende Aufnahme, in der sie Miniaturen von Debussy in einen Zusammenhang mit Klavierwerken des Japaners Takemitsu und des Amerikaners Cage stellt.
(Prof. Dr. Michael Bordt, 17.04.2019)
Zur Plattenkritik... Wer die Sehnsucht kennt: Barbara Hannigan und Reinbert de Leeuw tauchen tief ins Wiener Fin de Siècle ein.
(Karin Coper, 16.04.2019)
Zur Plattenkritik... Echte Alternative: Diese CD nähert sich Tschaikowsky konsequent anders: Die 'Rokoko-Variationen' erklingen hier mit Klavierbegleitung.
(Thomas Gehrig, 15.04.2019)
Zur Plattenkritik... In Liszts Herz der Finsternis: Düster klingt diese späte Klaviermusik von Franz Liszt, immerfort um das Thema Tod und implizit auch Depression kreisend. Der Aufgabe, dies mit pianistischen Mitteln ausdrucksvoll auszumalen, wird Cédric Tiberghien sehr gerecht.
(Dr. Hartmut Hein, 15.04.2019)
Zur Plattenkritik... Von 'Schindlers Liste' bis 'Arrival': Maksym Rzeminski und das Radom Chamber Orchestra überzeugen mit diesen Neuinterpretationen von Filmmusik jüngeren Datums.
(Anneke Link, 11.04.2019)
Zur Plattenkritik... Konzentration und Anspruch: Miklós Spányi begibt sich wieder in spannende Randbereiche des Repertoires und sagt Neues zu Carl Philipp Emanuel Bach.
(Michael Pitz-Grewenig, 09.04.2019)
Zur Plattenkritik... Überbordend expressiv: Zwei unbekannte, aber lohnende Klavierquartette aus der Zeit des Ersten Weltkriegs erklingen auf dieser Einspielung in wuchtigen Interpretationen.
(Jan Kampmeier, 08.04.2019)
Zur Plattenkritik... Strauss meets Wagner: Norbert Anger und Michael Schöch schlagen stilistisch und instrumental tragfähige Brücken zwischen Strauss und Wagner.
(Thomas Gehrig, 08.04.2019)
Zur Plattenkritik... Teamplayer: Zwei Werke des eher Unbekannten Komponisten Georges Onslow: spielfreudig und ungemein mitreißend dargeboten.
(Dr. Jürgen Schaarwächter, 06.04.2019)
Zur Plattenkritik... Gesungene Gedichte: André Schuen singt eine Sammlung von Schubertliedern rund um das Thema Wandern sehr natürlich, klar und berührend und wird dabei kompetent unterstützt von Daniel Heide.
(Prof. Dr. Michael Bordt, 01.04.2019)
Zur Plattenkritik... Zwölftönig: Ein vorbildlicher Blick in Charles Wuorinens instrumentales Kammermusikschaffen.
(Dr. Jürgen Schaarwächter, 30.03.2019)
Zur Plattenkritik... Dialogischer Händel: Händel und die Blockflöte – das passt. Zusammen mit einem famosen Cembalo, muss man ergänzen. Stefan Temmingh und Wiebke Weidanz legen eine schöne Platte vor.
(Dr. Matthias Lange, 28.03.2019)
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Video der Woche:

Rubinstein spielt Chopin - Etude As-dur op.25 Nr 1

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