Magazin: CD-Kritiken
Ries, Ferdinand

Details zu Ries, Ferdinand: Romantische Variationen & Fantasien

Ries, Ferdinand: Romantische Variationen & Fantasien

In eigener Tönung

Auf dem Hammerflügel erhalten die Werke von Ferdinand Ries eine zusätzliche attraktive Farbe.

Ferdinand Ries‘ reiches Klavierschaffen wird seit einiger Zeit auch auf Naxos erkundet, doch scheint die vorliegende Produktion mit Michael Tsalka die erste Veröffentlichung dieser Reihe auf historischen Instrumenten – einem Wolf-Hammerflügel 1997 nach Johann Schantz ca. 1800, einem Wolf-Instrument 1994 nach Nanette Streicher ca. 1815 und einem Regier-Nachbau 1993 nach Conrad Graf ca. 1824.

Der Reichtum von Ries‘ Variationenschaffen wird durch drei Kompositionen (op. 40/1 und op. 105/1 und 2) aus der Zeit um 1820 ausgebreitet, zwei Fantasien (op. 49 und 109, veröff. 1813 bzw. 1822) mit dem Titel 'The Dream' bzw. dem Beititel 'über Schillers Gedicht ‚Resignation‘' scheinen den Variationenwerken aber fast die Schau zu stehlen. Introduktion und Rondo Es-Dur op. 184 à la Zingaresco von 1837 bieten Klaviermusik der musikalischen Romantik in Reinkultur. In manchen Kompositionen beeinträchtigen aagogische Freiheiten etwas den Wiedergabefluss, da hierdurch Steigerungen gelegentlich eher gestört denn unterstützt werden. Die Hammerflügel ergänzen eine spannungsvolle, klangreiche Komponente, die die Erstveröffentlichung der Werke über manch andere Einspielung von Ries‘ Klaviermusik heraushebt.


Dr. Jürgen Schaarwächter, 02.12.2018

Label: Naxos , VÖ: 12.08.2016
Interpretation: 
Klangqualität: 
Repertoirewert: 



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