Magazin: CD-Kritiken

CD-Kritiken

Im fast undurchdringlichen Dschungel aktueller Klaviermusik-Veröffentlichungen kann man sich heute nur noch mühsam zurecht finden. Welchen Tonträger es sich lohnt anzuschaffen, das sagt Ihnen unsere kompetente Redaktion.

Aktuelle Klaviermusik-Besprechungen:

Zur Plattenkritik... Barockmusik aus der zweiten Reihe: Eine Produktion von Brilliant Classics wartet mit den zwölf Triosonaten op. 1 von Giorgio Gentili auf, kann jedoch nicht so recht überzeugen.
(Prof. Dr. Stefan Drees, 28.08.2016)
Zur Plattenkritik... Kontemplationen über die Dichterliebe: Braucht es noch eine weitere Aufnahme der 'Dichterliebe'? Wenn wie hier ein durchdachtes Konzept dahintersteht, gibt es nur eine Antwort: ja!
(Sebastian Rose, 27.08.2016)
Zur Plattenkritik... Anspruchsvoll ansprechend: Das Minguet Quartett begibt sich tief hinein in die Texturen von York Höllers Streichquartetten und erfüllt diese mit lebendigem Ausdruck. Eine Platte mit Suchtpotential, und das will bei zeitgenössischer Musik wirklich etwas heißen.
(Dr. Jürgen Schaarwächter, 24.08.2016)
Zur Plattenkritik... Herausforderungen im Triospiel: Klaviertrios von Anton Reicha, Felix Mendelssohn Bartholdy und Bedřich Smetana bergen völlig unterschiedliche Herausforderungen, denen sich das tschechische Smetana Trio stellt. Besonders gelungen ist dabei das Klaviertrio von Smetana.
(Meike Katrin Stein, 23.08.2016)
Zur Plattenkritik... Sensibles kammermusikalisches Gespür: Die Kombination von Schumanns Klavierquintett mit dem Quintett von Felix Draeseke erweist sich als echter Glücksfall, obwohl ein gewisses Qualitätsgefälle zwischen den Werken hörbar bleibt.
(Dr. Michael Loos, 21.08.2016)
Zur Plattenkritik... Aus tiefer Seele: Natasa Veljkovic ist eine fabelhafte Interpretin des Klavierwerks der kroatischen Komponistin Dora Pejacevic. Die bei CPO erschienene Doppel-CD ergänzt die Pejacevic-Reihe um ein diskographisches Goldstück.
(Manuel Stangorra, 19.08.2016)
Zur Plattenkritik... Tiefenscharfes Porträt: Mit einer Neuproduktion verschiedener Orchesterstücke setzt das Label BIS seine Reihe mit Werken des australischen Komponisten Brett Dean fort.
(Prof. Dr. Stefan Drees, 17.08.2016)
Zur Plattenkritik... Eklektiker und Romantiker: Eine interpretatorisch runde Doppel-CD mit Elina Vähälä (Violine) und Oliver Triendl (Klavier) zielt auf eine Neubewertung des Schaffens von Robert Kahn.
(Prof. Dr. Stefan Drees, 15.08.2016)
Zur Plattenkritik... Überhaupt nicht kinderleicht: Das junge und ebenso vielversprechende Kammermusikduo Stefan Tarara und Lora Vakova-Tarara spielt drei bedeutende Werke von George Enescu. Damit schließen die beiden nicht bloß eine Lücke auf dem Tonträgermarkt, sondern füllen diese gleich noch mit Musikalität und Fingerspitzengefühl.
(Yvonne Rohling, 14.08.2016)
Zur Plattenkritik... Kaum Schwung und Farbe: Matthias Kirschnereit schließt mit Opus 7 seine Aufnahmeserie der Orgelkonzerte Händels auf modernem Konzertflügel ab. Rundum befriedigend ist auch diese Folge nicht.
(Dr. Hartmut Hein, 12.08.2016)
Zur Plattenkritik... Schumann auf Italienisch: Die Schumann-Quartette auf italienische Art bedeuten Musik ohne großen romantischen Schnickschnack, aber trotzdem schwungvoll und voll innerer Spannung. Bei den Trios dagegen stört die klangliche Unausgewogenheit.
(Elisabeth Deckers, 11.08.2016)
Zur Plattenkritik... Gedeckte Farben: Karl-Andreas Kolly spielt zwei Klavierzyklen von Josef Suk. Er vermeidet durch seinen nüchternen Ansatz jegliche Sentimentalität und legt die Betonung auf eine möglichst transparente Struktur.
(Jan Kampmeier, 05.08.2016)
Zur Plattenkritik... Unterschätzte Größe: Es ist absolut hörenswerte Musik von Johann Caspar Ferdinand Fischer in höchst angemessener, inspirierter Deutung durch Tony Millán zu erleben – in Zukunft gern mehr davon.
(Dr. Matthias Lange, 03.08.2016)
Zur Plattenkritik... Der Avantgardist Franz Liszt: Was passiert, wenn sich ein Spezialist für Neue Musik mit Liszt auseinandersetzt? Wenn man Marino Formenti gehört hat, ist man versucht zu sagen: Vielleicht erfährt Liszt dann die verdiente Anerkennung.
(Sebastian Rose, 03.08.2016)
Zur Plattenkritik... Kleine Kostbarkeiten der Bläserkammermusik: Das Berlin Philharmonic Wind Quartet präsentiert ausgewählte Highlights der Bläserkammermusik in künstlerischer Vollendung. Die kompositorische Ausdrucksvielfalt und die Freude an der Virtuosität sind von der ersten bis zur letzten Note spürbar.
(Dr. Uta Schmidt, 30.07.2016)
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Video der Woche:

Rubinstein spielt Chopin - Etude As-dur op.25 Nr 1

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