Magazin: CD-Kritiken

CD-Kritiken

Im fast undurchdringlichen Dschungel aktueller Klaviermusik-Veröffentlichungen kann man sich heute nur noch mühsam zurecht finden. Welchen Tonträger es sich lohnt anzuschaffen, das sagt Ihnen unsere kompetente Redaktion.

Aktuelle Klaviermusik-Besprechungen:

Zur Plattenkritik... Wie Dresden Feste feiert: Festliche Musik, 3000 Besucher: Kammermusik. In einer Kirche unmöglich? Doch! Eindrucksvoll zeigt das Dresdner Trompeten Consort und Kreuzorganist Holger Gehring, was in der Kreuzkirche zu Dresden möglich ist.
(Robert Pfretzschner, 07.07.2015)
Zur Plattenkritik... Hyperkomplex: Fredrik Ullén ist ein schlichtweg famoser Interpret der in jeder Hinsicht schwierigen Etüden von Kaikhosru Sorabji. Da bleibt nur eins: Vor dem Interpreten tief verbeugen und sich Hals über Kopf in die Musik werfen.
(Dr. Jürgen Schaarwächter, 03.07.2015)
Zur Plattenkritik... Auf der anderen Seite: Schlicht, aber einfühlsam: Lieder der sogenannten Berliner Liederschule, ansprechend präsentiert von Bettina Pahn und auf historischem Instrumentarium dezent begleitet von Tini Mathot.
(Dr. Jürgen Schaarwächter, 02.07.2015)
Zur Plattenkritik... Die Eleganz des Klavierspiels: Alexandra Sostmann durchmisst auf ihrer CD "Bach & Contemporary Music" die Bach-Nachfolge bis ins 21. Jahrhundert. Dabei bietet sie klangvolle Momente, von barocken Fugen bis zur Minimal Music.
(David Buschmann, 30.06.2015)
Zur Plattenkritik... Lebendiger Dialog: Daniel Müller-Schott und Francesco Piemontesi haben sich dreier Cellosonaten des mittleren 20. Jahrhunderts angenommen, die selten in solch technischer Leichtigkeit und natürlicher Ausdrucksentfaltung zu hören sind.
(Maxi Einenkel, 27.06.2015)
Zur Plattenkritik... Schönberg als Klangerlebnis: Pina Napolitano hält in ihrer Einspielung von Schönbergs Klavierwerk das Maß zwischen großem Bogen und Liebe zum Detail.
(Elisa Ringendahl, 24.06.2015)
Zur Plattenkritik... Wenig Neues über Schubert: Stephen Houghs Schubert-Lektüre zeichnet sich durch eine geschmackvolle Annäherung aus, doch damit bleiben einige Seiten der eingespielten Klaviersonaten unterbelichtet.
(Michael Pitz-Grewenig, 22.06.2015)
Zur Plattenkritik... Nebenschauplätze: Yevgeny Subdin spielt das Dritte Klavierkonzert von Medtner und das Klavierkonzert von Skrjabin. Für Entdecker, die keine Wunder erwarten.
(Dr. Aron Sayed, 20.06.2015)
Zur Plattenkritik... Gewichtig: Der dritte Teil der Gesamteinspielung des Orgelwerks Max Regers durch Bernhard Buttmann: Absolut souverän gespielt, sind es schöne Porträts der erklingenden Orgeln.
(Dr. Matthias Lange, 14.06.2015)
Zur Plattenkritik... Wo ist bloß mein Körbchen hin?: Die Kölner Kammersolisten widmen sich Kammermusikwerken von Gerald Finzi. Das Zusammenspiel ist exzellent aufeinander abgestimmt.
(Dr. Jürgen Schaarwächter, 13.06.2015)
Zur Plattenkritik... Barber, früh und spät: Die 2013 erschiene CD von Gianpaolo Nuti und Daniela de Santis verbindet Samuel Barbers weitgehend unbekanntes Früh- mit dem berühmten Spätwerk seines Klavierschaffens.
(Constantin Stimmer, 12.06.2015)
Zur Plattenkritik... Präsenz und Profil: Zu den lohnenden Entdeckungen des 19. Jahrhunderts im Spannungsfeld von Innovation und Tradition, von Wagnis und Rückschau zählen auch die Orgelwerke August Gottfried Ritters, denen Massimo Gabba lebendige Gestalt zu geben vermag.
(Thomas Bopp, 10.06.2015)
Zur Plattenkritik... Gen Zentenarium: Die zweite Folge von Gerhard Weinbergers Einspielung der Orgelwerke Max Regers ist in der äußerst feinfühligen dynamischen Behandlung und der durch verhaltene Tempi ermöglichten strukturell-klanglichen Klarheit exzellent geraten.
(Dr. Jürgen Schaarwächter, 10.06.2015)
Zur Plattenkritik... Vertrauen in die Musik: Markus Wolf und Julian Riem liefern mit Violinsonaten von Franck, Grieg und Brahms den Beweis dafür, dass man Werke des Standardrepertoires neu beleben kann, indem man subjektiven Gestaltungswillen zugunsten der Musik zurückstellt.
(Elisa Ringendahl, 08.06.2015)
Zur Plattenkritik... Quirlige Spielfreude: Claire Huangcis neues Album liefert einen wertvollen Beitrag zur Scarlatti-Rezeption auf dem modernen Konzertflügel.
(Thomas Gehrig, 06.06.2015)
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Video der Woche:

Rubinstein spielt Chopin - Etude As-dur op.25 Nr 1

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