Magazin: CD-Kritiken

CD-Kritiken

Im fast undurchdringlichen Dschungel aktueller Klaviermusik-Veröffentlichungen kann man sich heute nur noch mühsam zurecht finden. Welchen Tonträger es sich lohnt anzuschaffen, das sagt Ihnen unsere kompetente Redaktion.

Aktuelle Klaviermusik-Besprechungen:

Zur Plattenkritik... Ekstase statt Zurückhaltung: Vladimir Sofronitzky donnert die Sonaten Skrjabins in die Tasten. Ein (fast) kompletter, bei Konzerten mitgeschnittener Zyklus, in dem der Pianist aufs Ganze geht.
(Jan Kampmeier, 27.07.2015)
Zur Plattenkritik... Brahms ohne Weichzeichnerei: Mit Strenge und Kontur zeichnet Carmen Piazzini ein eindrückliches Bild Brahmsscher Klavierwerke.
(Elisa Ringendahl, 21.07.2015)
Zur Plattenkritik... Britische Clarinet-Connection: Der Klarinettist Stephan Siegenthaler und das Leipziger Streichquartett spielen völlig unbekannte britische Klarinettenquintette von Somervell, Coleridge-Taylor und Walthew.
(Jan Kampmeier, 20.07.2015)
Zur Plattenkritik... Überraschungspaket: Diese Aufnahme widmet sich Raritäten niederländischer Kammermusik für Violine und Klavier. Ein Großteil der Werke ist hörenswert, die Umsetzung ist intonatorisch mitunter problematisch.
(Daniel Fütterer, 20.07.2015)
Zur Plattenkritik... Aus dem Schumann-Haus: Die Trioformation Voces Intimae macht seinem Namen alle Ehre und legt eine mustergültige, Details hervorhebende Einspielung dreier Klaviertrio-Werke von Robert und Clara Schumann vor.
(Dr. Jürgen Schaarwächter, 18.07.2015)
Zur Plattenkritik... Klassiker treffen Zeitgenossen: Das BoviarTrio weckt mit einer programmatisch reizvollen Zusammenstellung Interesse. Auch musikalisch gibt es viel Charmantes zu entdecken.
(Marina Brunner, 14.07.2015)
Zur Plattenkritik... Kein Mainstream, keine Klischees: Stefan Tarara und Lora Vakova-Tarara spielen ein nicht gerade alltägliches Programm mit Violinsonaten von Bloch, Ravel und Enescu. Das Niveau ist absolut erstklassig.
(Jan Kampmeier, 12.07.2015)
Zur Plattenkritik... Primat des Wohlklangs: In den Cellosonaten von Brahms und Grieg stellen Ádám Jávorkai und Clara Biermasz herausragende instrumentale Qualitäten unter Beweis, lassen es aber an kammermusikalischer Plastizität fehlen.
(Elisa Ringendahl, 10.07.2015)
Zur Plattenkritik... Plastische Gestaltung: Axel Strauss und Liya Poletaev spielen Enescus frühe Sonate für Violine und Klavier op. 2 ebenso überzeugend wie die späten, äußerst komplexen 'Impressions d'enfance'.
(Jan Kampmeier, 09.07.2015)
Zur Plattenkritik... Wie Dresden Feste feiert: Festliche Musik, 3000 Besucher: Kammermusik. In einer Kirche unmöglich? Doch! Eindrucksvoll zeigt das Dresdner Trompeten Consort und Kreuzorganist Holger Gehring, was in der Kreuzkirche zu Dresden möglich ist.
(Robert Pfretzschner, 07.07.2015)
Zur Plattenkritik... Hyperkomplex: Fredrik Ullén ist ein schlichtweg famoser Interpret der in jeder Hinsicht schwierigen Etüden von Kaikhosru Sorabji. Da bleibt nur eins: Vor dem Interpreten tief verbeugen und sich Hals über Kopf in die Musik werfen.
(Dr. Jürgen Schaarwächter, 03.07.2015)
Zur Plattenkritik... Auf der anderen Seite: Schlicht, aber einfühlsam: Lieder der sogenannten Berliner Liederschule, ansprechend präsentiert von Bettina Pahn und auf historischem Instrumentarium dezent begleitet von Tini Mathot.
(Dr. Jürgen Schaarwächter, 02.07.2015)
Zur Plattenkritik... Die Eleganz des Klavierspiels: Alexandra Sostmann durchmisst auf ihrer CD "Bach & Contemporary Music" die Bach-Nachfolge bis ins 21. Jahrhundert. Dabei bietet sie klangvolle Momente, von barocken Fugen bis zur Minimal Music.
(David Buschmann, 30.06.2015)
Zur Plattenkritik... Lebendiger Dialog: Daniel Müller-Schott und Francesco Piemontesi haben sich dreier Cellosonaten des mittleren 20. Jahrhunderts angenommen, die selten in solch technischer Leichtigkeit und natürlicher Ausdrucksentfaltung zu hören sind.
(Maxi Einenkel, 27.06.2015)
Zur Plattenkritik... Schönberg als Klangerlebnis: Pina Napolitano hält in ihrer Einspielung von Schönbergs Klavierwerk das Maß zwischen großem Bogen und Liebe zum Detail.
(Elisa Ringendahl, 24.06.2015)
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Video der Woche:

Rubinstein spielt Chopin - Etude As-dur op.25 Nr 1

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