Magazin: CD-Kritiken

CD-Kritiken

Im fast undurchdringlichen Dschungel aktueller Klaviermusik-Veröffentlichungen kann man sich heute nur noch mühsam zurecht finden. Welchen Tonträger es sich lohnt anzuschaffen, das sagt Ihnen unsere kompetente Redaktion.

Aktuelle Klaviermusik-Besprechungen:

Zur Plattenkritik... Wiederentdeckung kammermusikalischer Kostbarkeiten: Der russische Geiger Mark Lubotsky hat bislang kaum gehörte Klaviertrios seiner Landsmänner eingespielt. Es sind kammermusikalische Kleinodien, die entdeckt werden müssen - auch wenn ihre Schöpfer daran nicht interessiert waren.
(Christiane Franke, 30.09.2016)
Zur Plattenkritik... Alter Wein in neuen Schläuchen: Die Leichen im Keller dürfen nicht ruhen.
(Dr. Daniel Krause, 27.09.2016)
Zur Plattenkritik... Ernste Diktion: Ein Album nur mit Klaviersonaten in Moll von Joseph Haydn: Bernd Glemser sucht nicht den feinen Humoristen, auch nicht den geläufig-galanten Virtuosen in der Scarlatti-Nachfolge, sondern spürt offenbar der Romantik bei Haydn voraus.
(Dr. Hartmut Hein, 26.09.2016)
Zur Plattenkritik... Lakonisch, zart, bestechend - isländische Lieder: Der isländische Komponist Jón Leifs hat eine Vielzahl von entdeckenswerten Liedern geschrieben. Tenor Finnur Bjarnason und Pianist Örn Magnússon gelingt es, die schroffen, lakonischen, aber auch zarten und lyrischen Kompositionen unprätentiös und fesselnd erlebbar zu machen.
(Silke Meier-Künzel, 24.09.2016)
Zur Plattenkritik... Lichtdurchflutete Kammermusik: Bekannt ist er vor allem als Komponist von Filmmusik, doch auch als Schöpfer von Kammermusik kann sich Nino Rota hören lassen, wie diese Veröffentlichung unterstreicht.
(Dr. Michael Loos, 23.09.2016)
Zur Plattenkritik... Unerhörtes: Schleudern und taumeln: Der zweite Teil von Francesco Geminianis Violinsonaten op. 4 mit Liana Mosca, Luca Pianca und anderen.
(Gero Schreier, 13.09.2016)
Zur Plattenkritik... Russische Spätromantik: Violinistin Laurence Kayaleh und Pianist Stéphane Lemelin brechen eine Lanze für den vergessenen Komponisten Georges Catoire.
(Manuel Stangorra, 10.09.2016)
Zur Plattenkritik... Klangerlebnisse: In drei Cellosonaten von Ries, Hummel und Moscheles gelingen den Musikern Momente stupendester Schönheit. Das Gesamtbild wird aber durch einige Schwächen des Cellisten etwas getrübt.
(Dr. Jürgen Schaarwächter, 09.09.2016)
Zur Plattenkritik... Bemerkenswerte Neuinterpretation altvertrauter Melodien: Mit Mut zur musikalischen Beschreitung unausgetretener Pfade, künstlerischem Geschick und viel Liebe zum Detail präsentieren Markus Schäfer und Tobias Koch Schuberts 'Schöne Müllerin' in völlig anderem Gewand. Das Ergebnis ist beeindruckend.
(Dr. Uta Swora, 31.08.2016)
Zur Plattenkritik... Barockmusik aus der zweiten Reihe: Eine Produktion von Brilliant Classics wartet mit den zwölf Triosonaten op. 1 von Giorgio Gentili auf, kann jedoch nicht so recht überzeugen.
(Prof. Dr. Stefan Drees, 28.08.2016)
Zur Plattenkritik... Kontemplationen über die Dichterliebe: Braucht es noch eine weitere Aufnahme der 'Dichterliebe'? Wenn wie hier ein durchdachtes Konzept dahintersteht, gibt es nur eine Antwort: ja!
(Sebastian Rose, 27.08.2016)
Zur Plattenkritik... Anspruchsvoll ansprechend: Das Minguet Quartett begibt sich tief hinein in die Texturen von York Höllers Streichquartetten und erfüllt diese mit lebendigem Ausdruck. Eine Platte mit Suchtpotential, und das will bei zeitgenössischer Musik wirklich etwas heißen.
(Dr. Jürgen Schaarwächter, 24.08.2016)
Zur Plattenkritik... Herausforderungen im Triospiel: Klaviertrios von Anton Reicha, Felix Mendelssohn Bartholdy und Bedřich Smetana bergen völlig unterschiedliche Herausforderungen, denen sich das tschechische Smetana Trio stellt. Besonders gelungen ist dabei das Klaviertrio von Smetana.
(Meike Katrin Stein, 23.08.2016)
Zur Plattenkritik... Sensibles kammermusikalisches Gespür: Die Kombination von Schumanns Klavierquintett mit dem Quintett von Felix Draeseke erweist sich als echter Glücksfall, obwohl ein gewisses Qualitätsgefälle zwischen den Werken hörbar bleibt.
(Dr. Michael Loos, 21.08.2016)
Zur Plattenkritik... Aus tiefer Seele: Natasa Veljkovic ist eine fabelhafte Interpretin des Klavierwerks der kroatischen Komponistin Dora Pejacevic. Die bei CPO erschienene Doppel-CD ergänzt die Pejacevic-Reihe um ein diskographisches Goldstück.
(Manuel Stangorra, 19.08.2016)
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Video der Woche:

Rubinstein spielt Chopin - Etude As-dur op.25 Nr 1

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