Magazin: CD-Kritiken

CD-Kritiken

Im fast undurchdringlichen Dschungel aktueller Klaviermusik-Veröffentlichungen kann man sich heute nur noch mühsam zurecht finden. Welchen Tonträger es sich lohnt anzuschaffen, das sagt Ihnen unsere kompetente Redaktion.

Aktuelle Klaviermusik-Besprechungen:

Zur Plattenkritik... Zwingende Wiedergabe: Die Geigerin Simone Lamsma und der Pianist Robert Kulek leisten bei der musikalischen Umsetzung dreier Sonaten Erstaunliches.
(Prof. Dr. Stefan Drees, 02.05.2016)
Zur Plattenkritik... Erfrischend anders: Zwei exzellente Pianistinnen und zwei Perkussionisten der Wiener Philharmoniker wagen das Experiment, die 'Rhapsody in blue' und andere Kompositionen von George Gershwin für Klavier und Schlagzeug neu zu arrangieren. Das Ergebnis ist beeindruckend.
(Dr. Uta Schmidt, 30.04.2016)
Zur Plattenkritik... Komplett: Bernhard Buttmann erweist sich als hervorragender Disponent der reichen Möglichkeiten, er stellt die Musik Regers und die Instrumente gleichermaßen vor, demonstriert natürlich auch seine stupenden manuellen Fähigkeiten. Ein würdiger Abschluss der Reihe.
(Dr. Matthias Lange, 30.04.2016)
Zur Plattenkritik... Kraft und Noblesse: Zu den besten Brahms-Klavierplatten der letzten Jahre gehört zweifellos dieses Debüt von Jonathan Plowright auf dem Label BIS (2012). Es umfasst die dritte Sonate als heroisches Hauptwerk und die kraftstrotzenden Händel-Variationen.
(Dr. Hartmut Hein, 29.04.2016)
Zur Plattenkritik... Wuchtige Kammermusik: Ludwig Thuilles Kammermusik findet in diesen Musikern berufene Interpreten, die es verstehen, die expressive Fülle dieser Musik beispielhaft auszubreiten.
(Manuel Stangorra, 28.04.2016)
Zur Plattenkritik... Ungeheure Farbigkeit: Die Gruppo die Tempera, Bläserquintett plus Klavier, spielt spritzig und klangschön Poulencs beliebtes Sextuor sowie seltenere Werke von Ibert, Milhaud und Francaix.
(Jan Kampmeier, 27.04.2016)
Zur Plattenkritik... Mehr als ein Kanon: Ein wunderbar kultiviertes, zugleich temperamentvolles Plädoyer für Pachelbel. Dank der hörbaren Expertise von Amandine Beyer und ihrem Ensemble wird deren spezifischer Mut zu programmatisch ambitionierten Platten auch hier belohnt. Pachelbel kann das diskografisch gut gebrauchen.
(Dr. Matthias Lange, 23.04.2016)
Zur Plattenkritik... Ein französischer Romantiker: Eine 3-CD-Edition mit Solisten der Chapelle Musicale Reine Élisabeth und dem Orchestre Philharmonique Royal de Liège unter Jean-Jacques Kantorow widmet sich den Konzerten Édouard Lalos.
(Prof. Dr. Stefan Drees, 23.04.2016)
Zur Plattenkritik... Beflügelnd: María Garzón präsentiert eine ebenso farbenreiche wie sensible Einspielung der Klaviersonaten Dusseks, die dem Komponisten dazu verhelfen könnte, aus der Versenkung aufzutauchen und wieder an die Oberfläche zu gelangen.
(Dr. Uta Schmidt, 22.04.2016)
Zur Plattenkritik... Brahms neu verlinkt: Dass sie Bachs Geigen-Chaconne 'mit Links' spielt (so ihre Homepage), ist ein ebenso hübscher wie naheliegender Gag. Darüber hinaus eröffnet Anna Vinnitskayas Brahms-Auffassung viele neue ideelle und emotionale Verlinkungen.
(Dr. Hartmut Hein, 22.04.2016)
Zur Plattenkritik... Neue Markus-Passion: Es ist eine durchaus dramatische Markus-Picander-Bach-Uehling-Eidinger-Passion zu erleben, die vor allem konzertant sehr attraktiv sein dürfte.
(Dr. Matthias Lange, 21.04.2016)
Zur Plattenkritik... Die Zeit steht still: Jenny Abel blickt in dieser Wiederveröffentlichung von Aufnahmen aus den Siebziger- und Achtzigerjahren hinter die klangliche Oberfläche und legt Farben, Charaktere, dynamische Kräfte frei.
(Manuel Stangorra, 21.04.2016)
Zur Plattenkritik... Kleine Vielfalt ganz groß: Auf ihrer neuesten Einspielung widmen sich die drei Musikerinnen des Boulanger Trios einer Auswahl recht unterschiedlicher Klaviertrios und arbeiten geschickt die feinen Unterschiede heraus.
(Maxi Einenkel, 20.04.2016)
Zur Plattenkritik... Prokofjew ohne rechten Biss: Walerij Gergiew dirigiert das Mariinskij Orchester Petersburg in den Symphonien Nr. 4, 6 und 7 sowie den Klavierkonzerten Nr. 4 und 5 von Prokofjew. Herausgekommen ist leider nur eine Aufnahme unter vielen.
(Jan Kampmeier, 19.04.2016)
Zur Plattenkritik... Ein Volltreffer, wenigstens zum Teil: Das Prager Ensemble 18+ begleitet in vorliegender Einspielung barocke Oboen-Konzerte mit dem Solisten Vilém Veverka.
(Marina Brunner, 18.04.2016)
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Video der Woche:

Rubinstein spielt Chopin - Etude As-dur op.25 Nr 1

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