Magazin: CD-Kritiken

CD-Kritiken

Im fast undurchdringlichen Dschungel aktueller Klaviermusik-Veröffentlichungen kann man sich heute nur noch mühsam zurecht finden. Welchen Tonträger es sich lohnt anzuschaffen, das sagt Ihnen unsere kompetente Redaktion.

Aktuelle Klaviermusik-Besprechungen:

Zur Plattenkritik... Brahms auf Diät: Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen bieten eine moderne Sicht auf Brahms' Cellosonaten, die bald temperamentvoll, bald nüchtern klingt.
(Jan Kampmeier, 21.07.2016)
Zur Plattenkritik... Klaviermusik durchs Schlüsselloch betrachtet: Das von Matthias Veit liebevoll zusammengestellte und kreativ präsentierte Kaleidoskop von pianistischen Miniaturen verschiedenster Epochen bietet dem Zuhörer die Gelegenheit, seine Hörgewohnheiten völlig neu zu definieren.
(Dr. Uta Schmidt, 20.07.2016)
Zur Plattenkritik... Impressionistische Klangzaubereien: Die erste Folge der Szymanowski-Klavierwerke ist ein vielversprechener Auftakt von Anu Vehviläinens Gesamteinspielung.
(Sebastian Rose, 19.07.2016)
Zur Plattenkritik... Unterschätzte Klavierwerke: Warum gehören die Klavierwerke von Sibelius eigentlich nicht zum pianistischen Standardrepertoire? Sie als uninteressante Nebenwerke abzutun, erlaubt uns Tuija Hakkila nicht. Ihre Auswahl plädiert für die künstlerische Qualität der Miniaturen.
(Sebastian Rose, 13.07.2016)
Zur Plattenkritik... Wenig Erleuchtetes: Paavali Jumppanen erkundet in Folge 4 seiner Gesamtaufnahme der Klaviersonaten Beethovens zum einen dessen 'neuen Weg' um 1802 in den drei Sonaten Opus 31, zum anderen vier spätere, eher empfindsame Werke um die Sonate 'Les Adieux' herum.
(Dr. Hartmut Hein, 09.07.2016)
Zur Plattenkritik... Verbindungsmann: Heinrich Scheidemann wird als wichtiges Bindeglied musikhistorisch prägender Sphären porträtiert. Le Concert Brisé findet wie erwartet zu einem überaus feinsinnigen Plädoyer für diese Musik.
(Dr. Matthias Lange, 08.07.2016)
Zur Plattenkritik... Erstveröffentlichung früher Aufnahmen Leon Fleishers: Historisches Zeugnis der 'pianistischen Entdeckung des Jahrhunderts' (Pierre Monteux). Bevor die Lähmung seines rechten Armes ihm das zweihändige Konzertieren unmöglich machte, galt Fleisher als aufstrebender Stern am amerikanischen Pianistenhimmel.
(Sebastian Rose, 05.07.2016)
Zur Plattenkritik... Am Gipfel einer neueren Geschichte der Klaviersonate: Die Wertschätzung der Klavierwerke von Boris Tischtschenko (1939-2010, Schüler von Sofia Gubaidulina und Dimitri Schostakowitsch) dürfte mit dieser überwältigenden Aufnahme der monumentalen Sonate Nr. 7 hoffentlich auch im Westen steigen. Ein Erlebnisbericht.
(Dr. Hartmut Hein, 02.07.2016)
Zur Plattenkritik... Uneingelöstes thematisieren: Dominik Susteck spielt Orgelwerke Mauricio Kagels und verleiht ihnen ein scharfes Profil, das die Kompositionen auch heute noch provozierend erscheinen lässt.
(Prof. Dr. Stefan Drees, 01.07.2016)
Zur Plattenkritik... Allein gelassen: Diese Produktion ist in Bezug auf das Repertoire interessant, in der Umsetzung jedoch gehen die Einzelleistungen stark auseinander.
(Dr. Jürgen Schaarwächter, 29.06.2016)
Zur Plattenkritik... Melodiös, aber auch etwas redselig: Das Label cpo engagiert sich erneut für den Niederländer Jan van Gilse, die zwei hier zu hörenden Werke können aber nur teilweise überzeugen.
(Dr. Michael Loos, 29.06.2016)
Zur Plattenkritik... Ungeminderte Expressivität: Tasim Little bietet auf der zweiten Folge der Reihe britischer Violinsonaten Raritäten, die durch Littles expressiven Vortrag belebt werden. Ihr zum Süßlichen tendierender Vibratogebrauch ist allerdings Geschmackssache.
(Dr. Jürgen Schaarwächter, 28.06.2016)
Zur Plattenkritik... Nordische Herzenswärme: Dieser Einspielung mit 30 Liedern von Jean Sibelius gelingt eine multiperspektivische Portraitzeichnung des großen finnischen Komponisten. Vor allem die feinfühlige Interpretation gerät sehr ansprechend.
(Nicole Overmann, 28.06.2016)
Zur Plattenkritik... Klassiker: Die Reihe mit Regers Orgelwerken zeigt auch in der dritten Folge, dass Gerhard Weinberger vor allem für die zurückgenommenen und sakralen Wendungen ein feines Gespür hat.
(Dr. Jürgen Schaarwächter, 27.06.2016)
Zur Plattenkritik... Wenn das Schöne verhallt: Drei Musiker spielten einst das erste Brahms-Trio und das rhapsodische Phantasie Piano Trio von Frank Bridge (1907) mit gewaltiger Ausdruckskraft. Es war aber leider gerade nur ein alter Kassettenrekorder zur Hand?
(Dr. Hartmut Hein, 26.06.2016)
blättern
Video der Woche:

Rubinstein spielt Chopin - Etude As-dur op.25 Nr 1

Unser Service:

 Schriftgröße   + / - 

Drucker Seite drucken

RSS RSS


Anzeige

NOTE 1 - Mitteilungen (7/2016) herunterladen (2889 KByte)

Class aktuell (3/2016) herunterladen (2756 KByte)