Magazin: CD-Kritiken

CD-Kritiken

Im fast undurchdringlichen Dschungel aktueller Klaviermusik-Veröffentlichungen kann man sich heute nur noch mühsam zurecht finden. Welchen Tonträger es sich lohnt anzuschaffen, das sagt Ihnen unsere kompetente Redaktion.

Aktuelle Klaviermusik-Besprechungen:

Zur Plattenkritik... Schwankende Qualität: Eine Box mit Aufnahmen, die Jewgenij Mrawinskij zwischen 1946 und 1962 gemacht hat. Grundsätzlich ein großartiger Dirigent, allerdings sind dies nicht durchweg seine besten Aufnahmen.
(Jan Kampmeier, 28.05.2016)
Zur Plattenkritik... Lebensvoll: Julius Röntgens hier eingespielte Violinsonaten sind herrlich melodienreiche Kammermusik der Spätromantik, die von Christoph Schickedanz und Ernst Breidenbach idiomatisch wiedergegeben wird.
(Dr. Jürgen Schaarwächter, 27.05.2016)
Zur Plattenkritik... Spezialistenkost: Als Baustein einer Enzyklopädie iberischer Musik für Tasteninstrumente der Ära Domenico Scarlatti ist Alejandro Casals Einspielung der kompletten 'Obras para Clavicordio' von Sebastián de Albero verdienstvoll. Allerdings eher wenig unterhaltsam.
(Dr. Hartmut Hein, 26.05.2016)
Zur Plattenkritik... Inspirierter Eigensinn: Richard Egarr setzt die Reihe seiner hochgelobten Bach-Einspielungen auf ebendiesem Niveau fort. Das klingt individuell, gelegentlich auch eigensinnig – vor allem absolut überlegen, erfrischend und eindringlich.
(Dr. Matthias Lange, 20.05.2016)
Zur Plattenkritik... Französischer Geist: Peter Kofler bietet ein faszinierendes Programm an Orgel-Transkriptionen, das auf den ersten Blick heterogen scheint, sich aber zu einem spannenden Bogen rundet.
(Dr. Jürgen Schaarwächter, 17.05.2016)
Zur Plattenkritik... Gute Ansätze: Das vielfach preisgekrönte Morgenstern-Trio legt hier eine CD-Einspielung vor mit zwei Werken aus dem Standardrepertoire: Zwischen beiden Trios gerade einmal 20 Jahre und gleichzeitig doch Welten.
(Elisabeth Deckers, 16.05.2016)
Zur Plattenkritik... Empfehlenswerter Einstieg: Angela Hewitts hat ihr erstes Scarlatti-Recital geistreich aufgebaut und untadelig eingespielt. Wer die Sonaten in passendem Klavier-Gewand kennenlernen möchte, wird hier gut bedient.
(Dr. Hartmut Hein, 13.05.2016)
Zur Plattenkritik... Fundgrube: Eine musikalische Fundgrube öffnet die Fagottistin Annette Winker mit dieser CD und hebt dabei wahre Schätze, die auch beim Hörer, der sich mit dem Fagott weniger auskennt, Spannung und Spaß bringen.
(Elisabeth Deckers, 12.05.2016)
Zur Plattenkritik... Weder elegant noch elegisch: Jonathan Plowright hat hierzulande noch nicht für die Aufmerksamkeit gesorgt, die seinen Aufnahmen in der britischen Heimat regelmäßig zukommt. Große Erwartungen erfüllt diese (dritte) Brahms-Folge allerdings nicht.
(Dr. Hartmut Hein, 10.05.2016)
Zur Plattenkritik... Beflügelnde Kombination: Der beim Label Orfeo erschienene Salzburger Schubert-Liederabend aus dem Jahr 1964 mit dem Hermann Prey und Gerald Moore ist ein wahrer Schatz!
(Benjamin Künzel, 09.05.2016)
Zur Plattenkritik... Vater und Kind: Die Klavierwerke von Andrzej und Roxanna Panufnik finden in Clare Hammond eine äußert verständige Interpretin.
(Dr. Jürgen Schaarwächter, 07.05.2016)
Zur Plattenkritik... Wiederbelebte Gattung der Opernfantasie: Die vorliegende Aufnahme ist ein schöner Beitrag zur immer mehr vergessen Gattung der Opernfantasie, deren Zweck als Erinnerung an Opern und ihre Melodien in Zeiten der ständigen Abrufbarkeit von Medien hinfällig ist.
(Marion Beyer, 06.05.2016)
Zur Plattenkritik... Den Einsatz wert?: Dass die vierte Folge von polnischen Klavierkonzerten der Spätromantik und frühen Moderne in der hochinteressanten Hyperion-Klavierkonzert-Reihe etwas enttäuscht, liegt nicht an der exzellenten neuen Einspielung.
(Dr. Hartmut Hein, 05.05.2016)
Zur Plattenkritik... Zwingende Wiedergabe: Die Geigerin Simone Lamsma und der Pianist Robert Kulek leisten bei der musikalischen Umsetzung dreier Sonaten Erstaunliches.
(Prof. Dr. Stefan Drees, 02.05.2016)
Zur Plattenkritik... Erfrischend anders: Zwei exzellente Pianistinnen und zwei Perkussionisten der Wiener Philharmoniker wagen das Experiment, die 'Rhapsody in blue' und andere Kompositionen von George Gershwin für Klavier und Schlagzeug neu zu arrangieren. Das Ergebnis ist beeindruckend.
(Dr. Uta Schmidt, 30.04.2016)
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Video der Woche:

Rubinstein spielt Chopin - Etude As-dur op.25 Nr 1

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